GEHEIMNIS II

Von Adam zu Adam

Diese drei drei Bilder entpuppen sich als Reden, mit denen Hilma ihre Geschichte vom ersten Geheimnis bestätigt. In der Tat vervollständigen sie die gesamte Serie der Gemälde in den "Gemälden für den Tempel". Tie Gemälde bilden ein Triptychon, von denen die ersten beiden die duale Idee, die Dualität von allem, neu reflektieren. Zusammen können uns die drei Gemälde erneut von der Zeit erzählen, von den Jahren und Mondzyklen, von Adam bis Christus und dem Zeitalter des Geistes. Von Eden bis zum Reich Gottes und dem Nulljahr. Der Mensch wird nun reif und frei, und Gottes Gesetz ist in sein Herz geschrieben, wie es die alten Propheten vorausgesagt haben.

  • Der Mond steht im Mittelpunkt der ersten Bilder; er repräsentiert das Unterbewusste, das Geistige. Zwei Engel stehen mit gezückten Schwertern im Mond, vielleicht Michael und Gabriel. Beide werden im Neuen Testament mit der Geburt von Jesus in Verbindung gebracht. Das Schwert symbolisiert den Geist Gottes und das Wort Gottes. Sie bilden ein Andreaskreuz.
  • Die Tierkreiszeichen sind jeweils gegen den Uhrzeigersinn und im Uhrzeigersinn gemalt. Auf beiden Gemälden haben sie die Form eines Quadrats um denKreis/die Erde . Ein Kreis ist golden, der andere silbern. Die Vorder- und Rückseite der Erde sind hier zu sehen. Vielleicht Nacht und Tag. Hier könnten Neumond und Vollmond sein. Oder Sonne und Mondfinsternis. Eine der Mondbahnen ist horizontal, die andere vertikal. Und hier sind wieder die blauen und gelben Farben. Hilma sieht die Dualität in allem. 
  • Wenn die Tafeln I + II zusammengefügt werden, bilden sie ein klassisches christliches Symbol, ein Ring-Kreuz. In einem christlichen Kontext sind der Kreis und das Kreuz das Bild der Auferstehung und des ewigen Lebens! Zwei werden eins und alle werden in Christus verschmelzen, gemäß der christlichen Mystik der Liebe. 
  • Das Tierkreiszeichen Widder, oben rechts, leitet die Monate des Jahres von eins bis zwölf ein. In der klassischen Zahlenmystik addiert man Zahlenfolgen und erhält eine zu deutende Summe. Die Addition der ersten vier Tierkreiszeichen im Quadrat der ersten Tafel - 1+2+3+4 - ergibt die Zahl 10. Dies ist die vollkommene Zahl in der Bibel, die im Zusammenhang mit den Geboten und der Feier der jüdischen Festtage bekannt ist. Fährt man mit dem Quadrat und den Sternzeichen der zweiten Tafel auf die gleiche Weise fort, erhält man - 5+6+7+8 - die Zahl 26. In der jüdischen Tradition ist dies die Zahl für den hebräischen Namen Gottes, JHWH.
  • Wenn die Tafeln I und II als 10 und 26 zusammengesetzt werden, wird die Zahl 1026 im Ringkreuz der Hilma gedeutet. Ein christlicher Zahlenmystiker könnte dies mit den Worten tun, dass Gott einer und ewig ist (10) und sein Name YHVH ist(26). Die Bedeutung seines Namens hat er selbst ausgesprochen als: Ich bin.
  •  Die Sternzeichen, die den Kreis umschließen, bilden ein Quadrat. Wenn man das Maß viermal 1026 gibt, ist die Summe der Seiten des Quadrats in Anzahl der Jahre die gleiche wie die 6*6*6 jüdischen Mondzyklen im ersten Geheimnis der Hilma. Von der Geburt Adams bis 42 v. Chr. Die letzten 42 Jahre werden nun durch das Quadrat auf Tafel III dargestellt. Hier zählen Sie - 9+10+11+12. Das ist die Summe der 42 Jahre bis zum Nulljahr und dem Reich Gottes. Die Sternzeichen auf den Tafeln symbolisieren das Vergehen von Jahren und Zeit. Das Zeichen des Widders symbolisiert den Beginn mit Adam. Insgesamt sind es 4 146 biblische Jahre von der Geburt Adams bis zum Jahr Null. 
  •  Der Regenbogen und das Licht, das in die Welt kam, war Christus, der zweite Adam. Von Anfang an, in Eden, malt Hilma die Farben des Regenbogens. Im Zeitalter des Geistes erfüllt sich nun die Verheißung Gottes. Der Regenbogen im letzten Bild erhellt die ganze Erde mit dem Licht der Wahrheit und wird zur Hoffnung auf eine neue Welt und ein neues Zeitalter. Das Kreuz ist das Zentrum des Bildes. Addiert man die drei Gemälde und ihre Zahlen- 10 + 26 + 42 - kann die Summe auch als 26 + 26 + 26 geschrieben und mystisch gedeutet werden: Mit dem Kreuz kam die Verheißung der Auferstehung durch den Vater, den Sohn und den Geist.