12. die Verkündigung des Evangeliums


Im Buch der Offenbarung (Kapitel 12) wird die Schlange der Vorzeit als Drache beschrieben. Auf dem Bild steht Christus bereit, den Kopf des Drachen/der Schlange zu zertreten. Der Drache und der Ritter als Allegorie für den Kampf gegen das Böse sind in der Kunstgeschichte weit verbreitet. Nach den Worten des heiligen Paulus ist Christus hier mit der Rüstung Gottes bekleidet, er trägt das Schwert des Geistes, den Panzer der Gerechtigkeit, den Helm des Heils und den roten Mantel Christi. Die Schlange/das Ungeheuer soll nun zertreten werden, aber Jesus stirbt am Kreuz. Im Jenseits predigte er drei Tage lang vor seiner Auferstehung. Dem Apostel Petrus zufolge verkündete er die Botschaft von seiner und aller Menschen Auferstehung und dem Gericht. Petrus schreibt in seinem ersten Brief: "Denn so ist auch denen, die jetzt tot sind, das Evangelium gepredigt worden, dass sie zwar leiblich als Menschen gerichtet werden, aber geistlich als Gott leben sollen." Durch die Schlange kamen Sünde und Tod; durch Christus Vergebung und Liebe. Das Gemälde ist in tiefem Rot gemalt.